DRY JANUARY-Atelier Volume 2: Das Für & Wieder mit dem Alkohol

DRY JANUARY-Atelier Volume 2: Das Für & Wieder mit dem Alkohol

Dass Alkohol unserem Körper nicht gerade guttut und ein regelmäßiges Trinken sogar sehr schädlich bis tödlich sein kann, wissen wir schon seit der Kindheit. Trotzdem greifen wir immer wieder zum Glas und wollen es nicht lassen. Warum ist das eigentlich so und was genau richtet Alkohol in unserem Körper an? Wir schauen einmal hinter das Glas und erzählen, was der Alkohol mit unserem Körper macht.

Häufig läuft es doch so ab: Eigentlich wollten wir uns nach der Arbeit nur auf das eine kleine Gläschen treffen und dann brav nach Hause gehen. Dann passiert es aber und bei dem einen Gläschen bleibt es nicht; das 2. und 3. Glas folgen und am Ende wird vielleicht sogar noch ein Schäpschen auf die gute Freundschaft getrunken. In dieser entspannten und enthemmten Stimmung fühlen wir uns super gut und genießen einfach die gesellige Zeit.

Im Gehirn hemmt zur selben Zeit der Alkohol die Signalverarbeitung zwischen den Nervenzellen. Dadurch kommunizieren unsere Nervenzellen weniger miteinander und Denkprozesse laufen langsamer ab - unser Verhalten wird enthemmt und wir fühlen uns gelöster und weniger ängstlich. Gleichzeitig wird die Ausschüttung vom Glückshormon Dopamin angeregt, was die Kontaktfreudigkeit begünstigt.

Hört sich ja zunächst alles nicht schlecht an, wenn da nicht der nächste Morgen kommen würde…

Wir wachen nach der durchzechten Nacht auf, der Schädel brummt und das Herz galoppiert um die Weltmeisterschaft. Wir fühlen uns elend und übel und einfach nur fertig. Viel Wasser (oder Gemüsebrühe, wegen den Mineralstoffen) und ein deftiges Frühstück vollbringen jetzt wahre Wunder.

Welche Prozesse genau bei einem Kater im Körper ablaufen, ist bis heute noch nicht endgültig geklärt. Sehr wahrscheinlich hat Acetaldehyd einen starken Einfluss auf unser Unwohlsein und die typischen Katersymptome am nächsten Tag. Dieser Stoff, der sogar noch giftiger als Ethanol ist, entsteht beim Abbauprozess von Ethanol in der Leber. Zudem werden die REM-Phasen (Traumphasen) beim Schlaf durch den Alkohol verkürzt, wodurch er weniger erholsam für uns ist und wir uns am nächsten Morgen erschöpft fühlen. Außerdem entzieht der Alkohol bei der Entgiftung dem Körper sehr viel Wasser und Mineralstoffe, deren Vorräte am nächsten Morgen wieder aufgefüllt werden müssen.

Dies sind aber nur die direkt spürbaren Symptome nach dem Alkoholkonsum. Auf lange Sicht leiden auch die inneren Organe, vor allem die Leber, das Herz-Kreislaufsystem und auch das Gehirn. Das Risiko an Krebs zu erkranken steigt und die Bauchspeicheldrüse kann sich entzünden.

Die Leber nimmt beim Abbau von Alkohol die zentrale „Entgiftungsstation“ ein. Hier wird Alkohol über das sehr giftige Acetaldehyd (siehe oben) zu Kohlenstoffdioxid und Essigsäure abgebaut. Zudem fördert dieser Prozess die Einlagerung von Fettsäuren in der Leber – die Leber verfettet mit der Zeit. Wird für eine bestimmte Zeit der Alkohol weggelassen, werden die Fette wieder aus der Leber transportiert und das Organ kann sich erholen. Wird allerdings keine Pause eingelegt, kann ein dauerhafter Leberschaden mit dem Endstadium einer Leberzirrhose folgen. Dieses Stadium ist dann irreversibel und die Leber trägt dauerhafte Narben mit sich.

Bei regelmäßigem Alkoholkonsum steigt der Blutdruck und der Herzrhythmus wird gestört. Es kann zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen kommen. Wenn wir für eine Weile explizit das „Ohne“ genießen und auf Alkoholkonsum verzichten, tun wir unserem Körper an vielen Stellen etwas Gutes und fördern unsere Gesundheit.

Wir geben unserer Leber die Chance, sich selbst zu regenerieren und wieder gesund zu werden. Das Nervensystem erholt sich und wir können uns wieder besser konzentrieren und sind generell leistungsfähiger. Auch der Schlaf vertieft sich wieder und wir fühlen uns fitter und ausgeschlafen am nächsten Morgen. Das Immunsystem stärkt sich, da es wieder mehr Mineralstoffe und Vitamine aufnehmen kann, deren Aufnahme vorher durch Alkoholkonsum beeinträchtigt waren.

Alkohol hat zudem eine Menge Kalorien (1 g Alkohol enthält 7 kcal – Zucker im Vergleich hat 4 kcal) und macht dick. Durch den Alkoholverzicht sparst du also eine Menge Kalorien ein und nimmst nebenbei ein bisschen ab.

Das hört sich alles sehr verlockend an, oder? Dann genieße den Januar alkoholfrei und gönne dir jetzt erst recht einen leckeren Weingenuss mit unseren alkoholfreien Weinprodukten!

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